Weihnachtsbaumhackaktion im Biomasseheizwerk Wiesloch

Auch in diesem Jahr unterstützten wir die freiwillige Feuerwehr bei der energetisch und nachhaltig sinnvollen Verwendung der Weihnachtsbäume.

Weihnachtsbaumhackaktion

Photovoltaik-Anlage Eibenstock

PV Eibenstock„Wir haben die PV-Anlage einfach gepachtet“.

Holzenergie Sachsen mit Pachtmodell von PV Line Solutions hoch zufrieden

Seit Dezember 2015 versorgt sich die UBP Holzenergie Sachsen GmbH & Co. KG mit selbst produziertem Strom. Der kommt von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Unternehmens. Die Anlage hat eine Größe von 112,6 KWp und besteht aus 433 PV-Modulen. 82 % des erzeugten Stroms werden selbst genutzt, der Rest zu einer fixen Vergütung ins Netz eingespeist. Das verringert die Stromkosten immens – die Sonne schickt keine Rechnung – und ist mit einer CO2-Einsparung von ca. 55 t pro Jahr ein deutlicher Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Soweit die Fakten.
Die Anlage in Eibenstock weist allerdings eine Besonderheit auf: Das Unternehmen musste dafür keine Investition tätigen, sondern hat die Anlage einfach gepachtet – ein Modell, das die PV Line Solutions als Planer der Anlage und die Enovos Deutschland als deren Investor gemeinsam aufgelegt haben. Der Grund liegt auf der Hand: Die Installation einer PV-Anlage kostet in der Regel einige tausend Euro, und das schreckt viele Interessierte ab. Das Pachtmodell dagegen ermöglicht eine Einsparung vom ersten Tag an. Das Unternehmen als Betreiber der Anlage begleicht die monatliche Pacht mit den Erträgen, die es durch die Stromersparnis und die Einspeisevergütung erzielt. Diese Erträge sind höher als der Pachtaufwand. Für Franz Bruckner, Geschäftsführer der UBP-group, zu der auch die UBP Holzenergie Sachsen GmbH & Co. KG gehört, ist das Modell „eine optimale Lösung, um die Vorteile einer PV-Anlage zu nutzen und dennoch den größtmöglichen finanziellen Spielraum zu bewahren.“ Das „Rundum-Sorglos-Paket“, das ihm als Betreiber der Anlage von der PV Line Solutions zur Verfügung gestellt wird, ergänzt das Angebot. „Da sind Profis am Werk, auch das zahlt sich aus“, so Bruckner zu den Partnern des Pachtmodells.

Artikel: PV Line Solutions (Jürgen Kurz) www.pvline-solutions.de

Weihnachtsmarkt Wüstenrot

Weihnachtsmarkt Collage webAm letzten Adventssonntag (20.12.2015) hatten wir, in enger Zusammenarbeit mit den Nachbarn im Gewerbepark, zum Weihnachtstrubel in den Holzhof geladen.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten die Besucher in den Buden nach weihnachtlichem Schmuck, letzten Geschenkideen (aus der Region und dem Erzgebirge) und dem in der Weihnachtszeit notwendigen Ölen, Gewürzen und Reinigungsgeräten (in Form von diversen Bürsten aus dem Erzgebirge) stöbern.

Aber auch die Vorstellung der hochwertigen Holzbrennstoffe kam nicht zu kurz.

An die 300 Besucher nahmen die Gelegenheit war und wurden zudem mit Rosenküchlein (Landfrauen), Waffeln (von Großmutters Herd), Kaffee, Kuchen, Würsten und vielseitig belegten Bauernfladen verpflegt. Trotz des Wetters kam der Glühwein bestens an.

Ein gelungener Tag, der eine Wiederholung finden sollte.

Wir bedanken uns bei den interessierten Besuchern und bei den engagierten Ausstellern, mitwirkenden Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt bei den Mitarbeitern der UBP.

Streitpunkt Energiewende

veröffentlicht im IHK Magazin Dezember 2015 (https://www.rhein-neckar.ihk24.de/)

Die Ziele der Energiewende sind festgeschrieben – doch die Diskussion geht weiter. Im Fokus der Unternehmen: Kosten und Versorgungssicherheit.

Von Ulla Cramer

SIQ 2013 MVV kostrom Bild 3 Windkraft optDie Eckpunkte der Energiewende sind bekannt: Bis Ende 2022 soll der Ausstieg aus der Kernenergie vollzogen sein sowie der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2050 auf rund 80 Prozent steigen, während der Verbrauch an Primärenergie um die Hälfte sinken soll. Die Unternehmen in Baden-Württemberg, so die landesspezifische Auswertung des bundesweiten IHK-Energiewende-Barometers 2015, haben sich auf diese Entwicklung eingestellt. Erstmals beurteilten sie die Auswirkungen auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit knapp positiv, im Gegensatz zum deutschen Durchschnittswert. Die Gründe dürften in der hohen Anpassungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft liegen. Die Firmen im Südwesten haben ihre Hausaufgaben gemacht, so das Fazit der Umfrage. Dies werde deutlich beim Aufbau eigener Energieversorgungsaktivitäten, beim Bezug erneuerbarer Energien oder auch bei der Stärkung von Forschung und Entwicklung. 93 Prozent der Industrieunternehmen im Land beschäftigen sich aktuell mit Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz. Fast 50 Prozent bauen eigene Energieversorgungskapazitäten auf.

Diesen Weg geht beispielsweise die FRIATEC AG in Mannheim-Friedrichsfeld, ein Spezialist für Produkte aus korrosionsbeständigen und verschleißfesten Werkstoffen. Noch im Dezember wird auf dem Betriebsgelände mit dem Bau des ersten europäischen Brennstoffzellenkraftwerks im Megawattbereich begonnen. Bereits im Juni 2016 soll das Kraftwerk seine Arbeit aufnehmen. „Unsere Produktionsprozesse lösen einen hohen Bedarf an Strom und Wärme aus. Mit der Brennstoffzellentechnologie decken wir diesen Bedarf effizient und sauber und erhöhen damit die Umweltverträglichkeit unserer Fertigung“, kommentiert FRIATEC-Alleinvorstand Klaus Wolf diese Entscheidung.

Partner von FRIATEC ist E.ON Connecting Energies. Die E.ON-Tochter wird für die technische Realisierung des Kraftwerks verantwortlich sein, das das traditionsreiche Mannheimer Unternehmen mit Energie versorgen wird. Die 1,4-Megawatt-Brennstoffzelle soll etwa 60 Prozent des Energiebedarfs für die Produktionsprozesse von FRIATEC bereitstellen. „Auf diese Weise können wir bis zu 46 Prozent der von uns benötigten elektrischen Energie selbst erzeugen und die CO2-Emissionen um etwa 3.000 Tonnen jährlich reduzieren“, fasst Wolf die Vorteile zusammen.

Als kontraproduktiv betrachtet der Energiebeauftragte Michael Schaefer in diesem Zusammenhang allerdings die jüngsten gesetzlichen Änderungen. „Für unseren zukünftig eigenerzeugten Strom müssen wir 40 Prozent der EEG-Abgabe bezahlen. Es handelt sich hierbei um eine reine Solidaritätszahlung zur Energiewende und bremst die Wirtschaftlichkeit von Projekten zur Eigenerzeugung aus“, beschreibt er die Problematik. „Die Installation der Anlage ist für uns jedoch noch wirtschaftlich darstellbar, da wir gleichzeitig die 40 Jahre alte Kesselanlage sanieren, um die Abwärme der Brennstoffzelle effizient nutzen zu können. Für uns handelt es sich also nicht ausschließlich um die Eigenerzeugung von Strom, sondern um ein ganzheitliches Energieprojekt.“

Auch die geplante Einschränkung der Förderung von selbstverbrauchtem KWK-Strom bereitet ihm Kopfzerbrechen. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass unsere Anlage noch in die Übergangsregelung des KWK-G 2016 fällt, das zum 1. Januar 2016 in Kraft treten soll. Nach dem aktuell vorliegenden Referentenentwurf können wir die Förderung gemäß KWK-G 2012 beantragen, wenn die Anlage bis Jahresende genehmigt ist und bis zum 30. Juni 2016 ans Netz geht. Wir setzen alles daran, dass das klappt.“

Bruckner Foto optFehlende Kontinuität der Förderung

Die mangelnde Kontinuität der Fördermaßnahmen in den verschiedenen Bereichen der erneuerbaren Energien von der Photovoltaik bis zur Biomasse sieht Franz Bruckner, Geschäftsführer der UPB-group in Walldorf, ein Dienstleister für Energie- und Umweltthemen, als sehr problematisch an. „Dies ist meiner Meinung nach einer der Hauptgründe, warum viele Unternehmen noch zögern, ihre Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen – zumal derzeit die Kosten für Öl und Gas relativ niedrig sind.“ Er setzt seine Hoffnungen vor diesem Hintergrund auf das neue Energieaudit. „Alle Unternehmen, die nicht unter die Definition der EU für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fallen, müssen periodisch ein Energieaudit nach DIN-EN 16247-1 durchführen“, erklärt er. „Schon bis zum 5. Dezember 2015 war das Erstaudit erforderlich. Die Verpflichtung betrifft alle Unternehmen, die über 250 Mitarbeiter, einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro und eine Bilanzsumme über 43 Millionen Euro haben.“ Ein Energieaudit sei ein wichtiger Schritt für ein Unternehmen, das seine Energieeffizienz verbessern, den Energieverbrauch verringern und dadurch Kosten einsparen möchte, ist Bruckner überzeugt. Er hat in den Firmen, die er bei diesem Vorhaben betreut, bereits zahlreiche Optionen für eine Reduzierung des Energieverbrauchs ausgemacht – angefangen von neuen Elektromotoren bis zur Beleuchtung. „Das Energieaudit verpflichtet jedoch zu keinen Maßnahmen und ist in erster Linie eine Bestandsaufnahme – aber auf alle Fälle ein erster Schritt in die richtige Richtung“, so Bruckner.

In die richtige Richtung zwinge auch das novellierte EWärmeG, das seit dem 1. Juli 2015 auch für Nichtwohngebäude den Nachweis des Einsatzes von 15 Prozent erneuerbaren Energien nach Austausch von wesentlichen Teilen der Wärmeerzeugung vorschreibt. Gerade das Thema Wärme, für das fast 50 Prozent der Primärenergien eingesetzt werden, sei in den letzten Jahren völlig zu Unrecht vernachlässigt worden. Insbesondere der Aufbau von und die Energieverteilung über kompakte Wärmenetze ermögliche den kombinierten Einsatz von erneuerbaren Energien wie Biomasse, Solarthermie, Geothermie sowie überschüssigem PV- und Windstrom mit fossilen KWK-Anlagen und der Nutzung von Abwärme.

Neben der Reduktion von Steuern und Abgaben auf den Stromverbrauch, um die Preisschere zur weltweiten Konkurrenz zu schließen, steht die Unterstützung des Netzausbaus ganz oben auf der Wunschliste der baden-württembergischen Unternehmen, wenn es um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Energiewende geht. Denn die Versorgungssicherheit hat hohe Priorität. Da der Aufbau von Kapazitäten bei den erneuerbaren Energien vorrangig im Norden Deutschlands stattfindet, die Verbrauchszentren sich jedoch in Süd- und Westdeutschland befinden, muss die Energie über weite Strecken transportiert werden.

Versorgungssicherheit wichtig

Zwei Projekte treibt die TransnetBW derzeit voran: zum einen die Windstromleitung Suedlink, die auf 800 Kilometern Energie von Wilster nach Grafenrheinfeld und von Brunsbüttel nach Großgartach bringen soll. Die Übertragung wird aller Voraussicht nach über Erdkabel erfolgen. Von Osterath nach Philippsburg verläuft das zweite Projekt Ultranet mit einer Länge von 340 Kilometern, das vor allem über einen großen Vorteil verfügt: Der Leitungsverlauf kann über bestehende Trassen realisiert werden.

Ob der Ausbau der Netze – angesichts großer Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung – noch rechtzeitig in die Gänge kommt, ist nicht wirklich sicher. Die Prognos AG sieht in einer Studie schon ab 2020 eine Differenz zwischen der gesicherten Nettoerzeugung von Energie und der Jahreshöchstlast. Ein Thema, das Dr.-Ing. Karl-Heinz Czychon, Technischer Vorstand der Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM), große Sorgen bereitet: „Während auf der einen Seite durch den starken Zubau der erneuerbaren Energien und deren großzügige Förderung die Strompreise für Privatkunden in den vergangenen Jahren gestiegen sind, ist auf der anderen Seite die Existenz der konventionellen Erzeuger massiv bedroht.“ Die hohe Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie und der hieraus resultierende rückläufige Einsatz der Anlagen in Verbindung mit dem Verfall der Notierungen an der Strombörse machten eine kostendeckende Produktion quasi unmöglich. „In der Folge müssen Kapazitäten stillgelegt und Personal abgebaut werden. Gleichzeitig sollen konventionelle Kraftwerke aber sofort dann einspringen und die Versorgungssicherheit gewährleisten, wenn keine oder nur geringe Mengen an erneuerbarem Strom zur Verfügung stehen. Auch wenn zuviel Windenergie in das Netz eingespeist wird, werden konventionelle Kraftwerke zur Netzabsicherung benötigt, wie am 31. März 2015 durch das Sturmtief Niklas“, ergänzt Czychon.

Neue Rolle für konventionelle Kraftwerke

SIQ 2016 Rubrik Unternehmen und Branchen Strombank Container optSo haben sich auch beim GKM die Flexibilitätsanforderungen an den Fahrbetrieb verändert. Um auf die gestiegenen Marktvolatilitäten noch besser reagieren zu können, wurde u. a. gemeinsam mit der MVV Energie in die Errichtung des leistungsstärksten Fernwärmespeichers Deutschlands sowie die Installation zusätzlicher Hilfsdampferzeuger und die Modernisierung der netztechnischen Einspeiseanlagen investiert. „Flexible und hocheffiziente konventionelle Kraftwerke wie das GKM werden noch für viele Jahrzehnte für eine gesicherte Stromversorgung benötigt werden“, ist der GKM-Vorstand jedoch sicher. „Ab 2016 oder 2018, so eine Studie des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung im Auftrag des Umweltministeriums, ist zu erwarten, dass gesicherte Leistung in Baden-Württemberg fehlen wird. Diese fehlende Leistung müsste dann durch Kernenergiestrom aus Frankreich oder über die Ultranet-Leitung durch Strom aus den Braunkohlerevieren bei Köln ersetzt werden – kann das eine Lösung sein?“

Eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen auch Energiespeichersysteme, mit denen sich der Verein StoREgio und sein Geschäftsführer Dr. Peter Eckerle in der Metropolregion Rhein-Neckar schon seit Jahren befassen. „Dem Markt steht heute bereits eine Vielzahl technisch einsatzfähiger Speichersysteme zur Verfügung. Benötigt werden jedoch profitable Geschäftsmodelle, um Speicher kommerziell betreiben zu können“, bringt er die aktuelle Herausforderung auf den Punkt. Ein wesentliches Hemmnis hierbei seien die derzeit unklaren und zum Teil widersprüchlichen regulatorischen Rahmenbedingungen. Für die Zukunft wünscht sich der Verein eine Definition und Behandlung von Speichersystemen, die ihren besonderen Eigenschaften und Potenzialen entsprechen und ihnen einen gleichberechtigten Marktzugang ermöglichen.

Batteriekraftwerke im Fokus

Als Beispiel hierfür nennt Eckerle die Einrichtung von Batteriekraftwerken, um kurzfristige Schwankungen der Netzfrequenz auszugleichen und so eine stabile Energieversorgung sicher zu stellen. Mit der Abschaltung konventioneller Kraftwerke werde der Bedarf stark steigen: „Derzeit werden aber an Batteriekraftwerke besondere Anforderungen gestellt, die sie gegenüber anderen Technologien im Wettbewerb behindern. Daher sind derzeit nur sehr wenige solcher Kraftwerke, u. a. in Schwerin, im Einsatz.“ Zunehmend rentabel sei schon jetzt die Kombination von Kleinspeichern und Solaranlagen für private Hausbesitzer, sagt Eckerle. Eine Entwicklung, die vor allem die kommunalen Energieunternehmen unter Druck setze.

Mietspeicher im Angebot

„Deshalb haben wir gemeinsam mit der MVV Energie das Projekt ‚Strombank‘ initiiert, in dem innovative Betreibermodelle für Quartierspeicher untersucht werden“, berichtet er – als Alternative zum privaten Speicher. Die Strombank funktioniere im Prinzip wie eine normale Bank: Strom aus der eigenen Erzeugung, den ein Haushalt nicht sofort nutzen kann, wird gespeichert und dem Konto des Haushalts gutgeschrieben. Braucht der Haushalt dann mehr Strom, als er erzeugt, kann er das Guthaben wieder abrufen. „Die Bank stellt also ihre Speicherkapazität als Dienstleistung zur Verfügung“, erklärt der Speicher-Experte das Modell. Im Mannheimer Stadtteil Rheinau-Süd wurde Ende 2014 ein einjähriger Praxistest gestartet.

Auch ein Mietspeicherangebot hat man auf den Weg gebracht. „Das Interesse und der Bedarf am Einsatz von Energiespeichersystemen sind sehr hoch“, weiß Eckerle. „Andererseits liegen aber häufig noch wenige Erfahrungen vor, und das Risiko einer langfristig angelegten Investition erscheint zu hoch. Daran scheitern viele Projekte.“ Die StoREgio-Mitglieder ads-tec, Siemens und Fraunhofer ISE haben sich daher zusammengetan, um hier eine Option anzubieten. Durch die Anmietung eines fertig einsetzbaren Batteriespeichersystems und optional gestaltbare zusätzliche Serviceleistungen können Interessenten ihre spezifischen Speicheranwendungen in Ruhe evaluieren, ohne dafür hohe und langfristige Investitionen tätigen zu müssen. Aktuell stehen mehrere Lithium-Ionen-Batterien in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Die Speichersysteme können als vollständig ausgestattete Containerlösungen transportiert werden und sind daher schnell und flexibel einsetzbar. „Mit diesen und ähnlichen Projekten sind wir wirklich ein Vorreiter beim Thema Energiespeicher in Deutschland“, freut sich Eckerle.

Beachtung: Die korrekte Firmenbezeichnung laut UBP-group, anstelle von UPB-group
Bildzeilen:

Rund 80 Prozent des Verbrauchs sollen bis 2050 durch erneuerbare Energien bestritten werden. Firmenfoto

Franz und Beate Bruckner, Geschäftsführer der UPB-group in Walldorf, machen sich für den Einsatz erneuerbarer Energien stark. Foto: Buck

Die Strombank im Mannheimer Stadtteil Rheinau-Süd speichert solange Energie, bis die Teilnehmer mehr Strom benötigen, als sie selber erzeugen. Foto: Rinderspacher

 

Eröffnung Holzheizwerk mit Wärmenetz in Wüstenrot-Weihenbronn

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Am 20.09.2015 wurde mit ca. 70 Interessierten das Holzheizwerk mit Wärmenetz der UBP-group in Wüstenrot-Weihenbronn eingeweiht.
Das Projekt wurde gemeinsam mit der Gemeinde Wüstenrot und mit Fördermitteln des lokalen EnViSaGe-Projektes ins Leben gerufen. Die Eröffnung fand im Zuge des 7. Energietages in Wüstenrot statt, an dem sich hunderte Wüstenroter rund um das Thema Erneuerbare Energien in Wüstenrot informieren konnten.
Das Holzheizwerk besteht aus zwei identischen 120 kW Hackschnitzelkesseln und einem zentralen 9.000 Liter Pufferspeicher. Von der Heizzentrale in der Eichwaldstr. werden ab sofort alle umliegenden kommunalen Liegenschaften (Rathaus, Bauhof, DRK und Feuerwehr) und vier private Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Wärme versorgt. Weitere Anschlüsse sind für bis zu vier Neubauten geplant.
Ein Wärmekunde des Wärmeprojektes in Weihenbronn berichtet: „Der Wärmenetzanschluss ist eine tolle Sache. Wir haben keinen Heizölgeruch mehr im Keller und deutlich mehr Platz. Wir müssen nur unsere Heizkörper aufdrehen und schon kommt es warm. Einfach spitze!“
Die Wüstenroter begrüßten den Bau des Wärmenetzes und des Heizwerkes und freuen sich auf weitere gleichartige Projekte, die in der Zukunft in der Region entstehen sollen.

 Mehr Informationen unter: www.envisage-wuestenrot.de

Eröffnung Biomassehof und Tag der offenen Tür in Wüstenrot

Am 03.07.2015 lauschten im schattigen Zelt über 50 geladene Gäste den Ausführungen zur Entstehung des Holzhofs, seine Einbindung in die Klimaschutzziele der Gemeinde Wüstenrot (EnViSaGe) und seinem Beitrag zur regionalen energetischen und stofflichen Biomassenutzung und den regionalen Wertschöpfungspotentialen.

Über 200 Besucher interessierten sich bei bestem Wetter, kühlen Getränken und heißen Würstchen am 04.07.2015 beim „Tag der offenen Tür“ für die dargeboten Holzbrennstoffe, die Zusammenhänge von potentiellen und in Bau befindlichen Wärmenetzen mit der Brennstoffbereitstellung und ihre eigenen Optionen Holzreste anliefern zu können.

Im Umfeld vieler engagiert geführter Gespräche wurden die an diesem Tag gebotenen Sonderpreise von den pfiffigen Schwaben für Brikett-, Scheitholz- und Hackschnitzelkäufe und Bestellungen genutzt.
Von allen Gästen wurde dem Holzhof eine erfolgreiche Zukunft gewünscht.

Auf Anfrage und nach Ankündigung sollen im dort aufgestellten Bioenergieshop Energieberatungs-gespräche angeboten und durchgeführt werden.

Ihre UBP-group

 

Preisliste für Holzbrennstoffe in Wüstenrot finden Sie im Download-Bereich.

 

20 Jahre UBP

UBP feierte im November 2014 ihr 20-jähriges Bestehen. Mehr Informationen zur Firmenhistorie finden Sie hier.

 

 

Tag der offenen Tür für Kommunen

 
Am 17.10.2014 wurden kommunale Vertreter rund um Eibenstock von Herrn Franz Bruckner eingeladen

Herr Bürgermeister Staab begrüßte die Teilnehmer und berichtete von seinen positiven Erfahrungen seit die ENERGIE EIBENSTOCK GmbH & Co. KG 2010 (ein Unternehmen der UBP-group) den Betrieb des Wärmenetzes in Eibenstock übernommen und die Netzerweiterung durchgeführt hat. Im letzten Jahr hat er zusammen mit der EE ein von der KfW gefördertes Quartierskonzept für den Stadtteil Sosa erstellen lassen, das in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll. Er empfiehlt allen Kommunen, die sich noch unschlüssig sind, wie Sie das Thema Erneuerbare Energien anpacken sollen, ein gefördertes Quartierskonzept in ihren Orten erstellen zu lassen, das durch die 65% Kostenübernahme der KfW mit einem geringen finanziellen Aufwand erstellt werden kann.

Herr Franz Bruckner, Geschäftsführer der ENERGIE EIBENSTOCK (www.energie-eibenstock.de) stellte die Tätigkeiten, der an der EE maßgeblich beteiligten UBP-group vor und welche Ansätze hier in der Wilzschmühle verfolgt werden. Herr Thomas Kleinsorge von der KWB (www.kwb.at) stellte die neue Multifire Holzhackschnitzeheizung der KWB vor, die zwischen 30 -120 kW eine optimale Lösung auch für Kommunen darstellt. Die KWB ist einer der wenigen Hersteller, der ohne zusätzliche Staubfilter und nur durch seine Verbrennungstechnik, die ab nächsten Jahr gesetzlich vorgeschriebenen 20 mg Staub/Nm³ einhalten können. Besondere Bedeutigung kommt dabei auch der Qualität der Brennstoffe zu. Die Premium Holzhackschnitzel (UBP chips) der EE erfüllen dabei höchste Ansprüche.

Die Vorträge von Herrn Bruckner und Herrn Kleinsorge gibt es hier zum Download:

Vortrag Herr Bruckner (UBP)

Vortrag Herr Kleinsorge (KWB)

 

Kommune-zu-Besuch

 

Bundesforschungsprojekt in Wüstenrot (Laufzeit bis 2016)

Die UBP-consulting GmbH & Co. KG unterstützt die Gemeinde Wüstenrot bei Ihrem Bestreben nach Energieautarkie bis 2020. Die UBP KG ist dabei Partner im Forschungsprojekt EnVisaGe und untersucht das Zusammenspiel von Holzhackschnitzel-betriebenen Feuerungsanlagen und die Einbindung dezentraler Solarthermieanlagen bei dem Betrieb eines Wärmenetzes.

Mehr Infos zu EnVisaGe finden Sie unter: http://www.envisage-wuestenrot.de

Foerderprojekt

 

 

 

 

 

 

 

UBP stellt ihr ZIM-Koop-Projekt in Berlin vor

UBP-consultung GmbH & Co. KG auf dem 21. Innovationstag Mittelstand des BMWi am 22.05.14 in Berlin

Über die Mitgliedschaft im holzwärmeplus-Netzwerk (hwp) konnte das Walldorfer Umwelt- und Energiedienstleistungsunternehmen UBP-consulting GmbH & Co. KG ein ZIMKOOP-Projekt mit dem Thema:
Wiesenmahdbriketts – Qualitätsbrennstoff nach DIN EN-Norm 14961-6 aus Pflegeschnitten von Naturschutzgebieten
für 15 Monate gefördert bekommen.
ZIM-KOOP bedeutet, dass zwei Firmen in Kooperation - unterteilt in zwei Teilprojekte mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten - das Thema bearbeiten. In diesem Fall obliegt das Brennstoffdesign, d. h. die Entwicklung der Festbrennstoffmixtur für die Wiesenmahd-Briketts aus Landschaftspflegematerial auf Basis DIN EN 14961-6 der UBP-consulting GmbH & Co. KG. Die Herstellung der Wima-Briketts mittels einer von ihnen entwickelten Homogenisierungsmaschine übernimmt, die ebenfalls im hwp-Netzwerk vertretene Netz Ingenieurbüro GmbH aus Riesenbeck.
Franz Bruckner Geschäftsführer der UBP-consulting GmbH & Co. KG ist außerdem im Bundesverband BioEnergie (BBE) in den das hwp-Netzwerk eingebettet ist Sprecher des Arbeitskreises Holzhackschnitzel, der sich gerade auch mit der Normierung von Qualitätshackschnitzel befasst.
Das hwp-Netzwerk möchte die auf dem Sektor Qualitäts(bio)brennstoffe erarbeiteten Ergebnisse im Rahmen des Innovationstags Mittelstand am 22. Mai 14 auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH in Berlin zusammen mit über 300 Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Kooperationsnetzwerke aus ganz Deutschland präsentieren.
Auf dieser Leistungsschau „im Grünen" wird den Kooperationspartnern die Gelegenheit gegeben an einem Stand mit Banner, Flyer und Postern die ersten Probe-Briketts vorzustellen. Mitarbeiter des Netzwerkes, sowie der o.g. Firmen stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung, sowie zum o. g. finden Sie unter:

www.zim-bmwi.de/veranstaltungen/innovationstag
www.holzwärmeplus.de

Hwp LogoUBP ist Partner im Netzwerk HolzWärmePlus

Das Netzwerk wurde 2010 durch verschiedene Akteure der Holzhackschnitzelbranche gegründet. Das gemeinsame Ziel ist die Erarbeitung einer wettbewerbsfähigen Lösung für eine biogene Wärmeversorgung im (sub) urbanen Raum zu schaffen. Dabei steht die Gesamteffizienz der Wärmeversorgungssystems an oberster Stelle. Durch Steigerung der Gesamteffizienz möchte man eine wettbewerbsfähige Alternative zu fossilen und anderen höherpreisigen biogenen Brennstoffen (z. B. Holzpellets) schaffen. Weiterhin war es ein Ziel, durch niedrige Lärm- und Feinstaubemissionen und eine ansprechende Ästhetik eine hohe Akzeptanz zu erreichen.

Diese Zusammenarbeit wurde jetzt intensiviert und durch Fördergelder des ZIM - Nemo - Programmes ist es gelungen die Bearbeitung des Themas zu intensivieren.

Nähere Informationen unter www.holzwärmeplus.de